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VEST Spezialbrevet "Tauchsicherheit - Tauchrettung" (VEST Rescue Diver)

ZIELSETZUNG

Der VEST Rescue Diver Kurs ist für ausgebildete Taucher geschaffen worden, die ihr Wissen und Fertigkeiten in bezug auf Kenntnisse über Unfallverhütung und Unfallmanagement beim Tauchsport weiterbilden wollen. Es soll erreicht werden, daß der Kursteilnehmer auftretende Gefahrensituationen erkennen kann und dementsprechende Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen einleiten kann. Weiter soll der Kursteilnehmer das gesamte Notfallmanagement beherrschen.



VORAUSSETZUNG

  • Tauchtauglichkeitsuntersuchung nicht älter als ein Jahr
  • Mindestalter 16 Jahre
  • VEST Open Water Bronce * oder gleichwertige vom VEST anerkannte Ausbildung
  • mindestens 25 Tauchgänge (Logbuch)

UNTERRICHTSINHALTE


Die Mindestkursstundenzahl beträgt 10 Unterrichtsstunden, die in theoretische und praktische Freiwasserausbildung aufgeteilt sind.

Theorie

Während der theoretischen Ausbildung werden folgende Themen behandelt:

  • Einführung, Kursdauer und Inhalte, benötigte Ausrüstung
  • Suchen und Bergen
  • Sicherheitsmaßnahmen
  • Tauchrettung
  • Rettungskette
  • Notfallkoffer
  • Unfallbericht

Praxis

In der praktischen Ausbildung wird die Tauchsicherheit, der Unfallverhütung und dem Unfallmanagement in den Mittelpunkt gesetzt. Die Themen, die behandelt werden, sind folgende:

  • Tauchgangsbesprechung
  • Notfallmanagement
  • Ansprechen und erläutern der Rettungskette

PRÜFUNGSINHALTE

In der Prüfung werden alle theoretischen und praktischen Teile der Ausbildung geprüft. In der Praxis wird der Kursteilnehmer in die Funktion des Gruppenleiters gesetzt, welcher für die Durchführung der Tauchgänge verantwortlich ist.

Praxis

Freiwasserprüfung

Absolvieren von vier Prüfungstauchgängen:

  1. Prüfungstauchgang: Kurstauchen, Gruppenführung, Maßnahmen zur Rettung eines in Panik geratenen Tauchers
  2. Prüfungstauchgang: Kurstauchen, Gruppeneinteilung, Gruppenführung, Suchen und Bergen eines bewußtlosen Tauchers, Notfallmanagement, dabei Schleppen eines Tauchers
  3. Prüfungstauchgang: Kurstauchen, Gruppeneinteilung, Gruppenführung, Erkennen verschiedener Symptome (Tiefenrausch, Wadenkrampf, Erschöpfung, etc.)
  4. Prüfungstauchgang: Bergen und Versorgen eines verunfallten Tauchers
     

SONSTIGES


Nach Abschluß der Freiwasserausbildung erhält der Taucher eine Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme an diesem Sonderbrevet.